music
now!


Flösserplatz
Biography
Der Flösserplatz geht seit 15 Jahren auf die Bedürfnisse der Jugend ein.
Hier ein kleiner Abriss der Historie mit den wichtigsten Stationen bis zur Eröffnung des Flösserplatzes:
1966
Im Dezember erste Orientierungsveranstaltung des Initiativkomitees betreff einer geeigneten Liegenschaft für ein Jugendhaus.
1967
Gründung Trägerverein Jugendhaus Tuchlaube
1968
Grundsätzliche Zustimmung des Stadtrats zum Jugendhaus
1972
Die Aarauer Stimmbürger stimmten am 5. März knapp (200 Ja-Stimmen mehr) dem Projekt Jugendhaus zu.
Zwischenzeitlich trafen sich die Jugendlichen in verschiedenen Lokalen. Das letzte provisorische Jugendlokal war der „rostige Hund“ am Ziegelrain
1975
Das Jugendhaus Tuchlaube wurde am 14. März eröffnet
1981
Der Verein Jugendhaus Tuchlaube erarbeitete ein Konzept für ein neues Jugendhaus welches folgende Punkte erfüllen sollte:
Mehr Räume als nur die Tuchlaube
Jugendbeiz
Freistehendes Haus mit Umschwung und behindertengerechten Zugängen
Breit abgestützte Trägerschaft
Finanziell entschädigte Mitarbeit von Jugendhaus-Benützern
1982
Am 19. Februar beriet die Kommission für Jugendfragen, an ihrer ersten Sitzung, im Auftrag des Stadtrates über das Konzept eines neuen Jugendhauses.
Hierbei wurden auch die Vorteile des Flösserplatzes erörtert
1986
Ende September wurde mit der Planung des neuen Jugendhauses und der Parkebene Flösserplatz begonnen
1987
Der Verpflichtungskredit (SFr. 1'715'000) für den Umbau wurde am 11. Mai durch den Einwohnerrat bewilligt. Der Baubeginn sollte sich allerdings noch ein paar Monate hinziehen. Zuerst mussten die damaligen Mieter des Flösserplatzes eine andere Wohnung suchen. Zudem musste die Finanzierung der Innenausstattung (ca. SFr. 200'000) gesichert werden, da diese nicht im Baukredit enthalten war. Aus diesem Grund wurde ein Finanzkomitee gegründet, welches diese Frage klären sollte.
In der zweiten Dezember Woche wurde mit dem Umbau des Jugendhauses begonnen.
1988
Im Mai wurde vom Stadtrat ein Vorschuss-Kredit für das Mobiliar genehmigt. Zudem spendeten verschiedenste Gönner (36 Firmen, Institutionen und Privatpersonen) dem Jugendhaus einen Betrag. Letztlich konnte der Verein Jugendhaus SFr. 80'000 akquirieren mit welchen die nötigste Inneneinrichtung gekauft wurde.
In der dritten Novemberwoche 98 konnten die Umbauarbeiten beendet werden.
Per 12. Dezember 98 wurde das erste Betriebskonzept für das Jugendhaus durch den Stadtrat bewilligt.
Dies sah unter anderem folgende Punkte vor:
• Eine Jugendhauskommission überwacht den Betrieb
• Pflichtenheft für Leiter
• Zielsetzung
o Haus der Begegnungen der Jugendlichen
o Vermittlung der Jugendlichen bei Problemen an Hilfsangebote
o Integration von Randgruppen
• Raumzuteilung
o Einteilung der Räume durch Jugendhauskommission
• Öffnungszeiten
• Programmbetrieb
• Finanzielles
Dieses Konzept sollte bis im Jahr 1999 in Kraft bleiben
1989
1. April offizielle Eröffnung des Flösserplatzes
1989 - 1996
Leitung: Andreas Widmer und Katharina Marti
Anfang
Für den ersten Leiter des Hauses, Andreas Widmer, standen ein Treffpunkt mit Café, verschiedene Spiele und Diskussionsmöglichkeiten im Vordergrund. Andererseits sollte eine Donnerstag -und Samstagabend Disco das Angebot abrunden.
Im Herbst 93 wurde ein „Meitlitreff“ ins Leben gerufen, bei welchem sich etwa 8 Mädchen trafen. Auch die Oldies Disco entstand in diesen Jahren und hat bis heute (jeweils am ersten Freitag des Monats) „überlebt“. Daneben gab es Konzerte, Tekkno-, Hip Hop- und eine Themenspezifische-Disco.
Am 3. Januar 1995 wurde der Mittagstisch, mit dem Projektname „Lunchclub“, lanciert. Für 5 Franken konnten Jugendliche eine warme Mahlzeit, welche jeweils am Montag, Dientag und Donnerstag ausgegeben wurde, konsumieren.
Richtungsstreit
Allerdings zogen bereits Ende Dezember des gleichen Jahres erste Gewitterwolken auf. Der Stadtrat beschloss „rigorose Sparmassnahmen“ von welchen auch der Flösserplatz betroffen war. Neu sollte er nur noch 383'000, statt wie bisher 422'000, Franken erhalten. Zudem wurde die Defizitgarantie gestrichen. Die Co-Leitung konnte sich mit dem neuen Konzept und dem Stellenabbau, welche diese Sparübung zur Folge gehabt hatte, für das Jugendhaus nicht anfreunden und kündigte per August 1996.
Das angespannte Verhältnis zur Stadt machte noch anderes sichtbar. Da der Stadtrat Ausschreitungen, im Zusammenhang mit den Elcalor-Hausbesetzern, befürchtete, wurde der Flösserplatz am 1. Mai 1996 geschlossen.
1996 - 1998
Leitung: Hans Bischofberger / Ruth Tennenbaum / Inga Leimbacher
Leitungswechsel
Nach dem massiven Abbau von Stellenprozenten entschloss sich der Stadtrat den Betrieb im Flösserplatz zu reorganisieren und mit einem neuen Konzept an den Start zu gehen. Als Interimsleiter wurde Hans Bischofberger bestimmt.
Im Dezember 96 wurde er von Ruth Tennenbaum abgelöst, die allerdings noch während der Probefrist wieder kündigte. Am 1. März 97 übernahm Inga Leimachbacher die Leitung des Jugendhauses. Bereits im Herbst 98 war der Flösserplatz wieder ohne Leitung. Ein Zustand der bis im Februar 99 andauerte. Während dieser Zeit erhielt der Flösserplatz eine neue Zielsetzung. Ein provisorisches Konzept sah eine Konzentration auf den Veranstaltungsbereich und eine vermehrte Vermietung der Räume vor. Diese zwei Positionen flossen auch in den Leistungsauftrag im Jahr 1999 ein.
In dieser Phase geriet das Jugendhaus in die Schusslinie der Presse und Politik.
(zum Beispiel Aargauer Zeitung vom 28. Mai 98 „... . Ist es sinnvoll, mehr als die Hälfte der beantragten Mittel, für die Aarauer Jugendarbeit, in die Institution Jugendhaus zu stecken, die zum einen nichts Neues bringt und zum anderen nur wenig erreicht?...“).
Projekte
Trotz der ständigen personellen Änderungen konnten einige Projekte realisiert werden. Im Oktober 97 wurde der Flösserplatz zum Treffpunkt von homosexuellen Jugendlichen. Am 6. Oktober trafen sich zum ersten Mal 12 Schwule im Jugendhaus. Auch Frauen erhielten eine besondere Plattform. Unter dem Motto „Wir werfen Wellen“ fand am 22. November 97 ein Frauenfest statt. Diese Veranstaltungsreihe gehörte zu dieser Zeit zur Tradition des Hauses.
Die Sackgeldbörse, welche im Mai 98 lanciert wurde, ist eines der Projekte auf welches das Flösserplatz-Team noch heute angesprochen wird. Das Ziel bestand darin Jobs an arbeitslose Jugendliche zu vermitteln. Diese Arbeiten reichten von Gartenarbeiten bis hin zum Einkauf. Innerhalb von drei Monaten konnten 50 Jobs an 25 Jugendliche vermittelt werden.
1999 - 2002
Leitung: Bruno Käser
Neuer Leistungsauftrag
Nach den Querelen ums Haus und dem häufigen Leiterwechsel sollte im Frühling 98 der Flösserplatz mit einem neuen Konzept, Leiter und Namen an den Start gehen. Das Hauptziel bestand in der Förderung der Eigenverantwortung der Jugendlichen. Dies war auch ein wichtiger Bestandteil der Neuausrichtung der Flösserplatzes.
Bis zum Abgang von Bruno Käser hat sich der Flösserplatz als erfolgreichster Treffpunkt und Partylokal der Aarauer Jugend, mit jährlich über 20'000 Besuchern, etabliert.
Arterien
Während 3 Tagen wurde der Flösserplatz von jungen Künstlern in Beschlag genommen. 18 Künstlergruppen und gut ein Dutzend Musikveranstaltungen zeigten die ganze Vielfalt der Kulturschaffenden aus der Region.
Barfum
Am 23. April 99 startete, pünktlich zum 10 Jährigen Jubiläum des Flösserplatzes, die Bar „Barfum“. Nach einer rund einmonatigen Bauphase konnte der neue Treffpunkt der Aarauer Jugend in Betrieb genommen werden. Diese war in der Startphase jeweils am Donnerstag, Freitag und am Sonntag geöffnet.
2002 - ....
Leitung: Frank Fischer
Neue Projekte
Nach der Stabilisierungs-Phase konnte der Flösserplatz zu neuen Ufern aufbrechen. Ein Prozess der auch zur Zeit noch im Gange ist. So wurden in den letzten 1,5 Jahren die Räume renoviert und zum Teil auch einer anderen Bestimmung zugeführt.
Dadurch wird ein breitgefächertes Publikum mit den verschiedensten Interessen erreicht. Ob PC-Freak, Musiker, Künstler, DJ oder Partygänger, alle finden hier einen Platz, wo sie sich entfalten können.
kubit
Der Multimedia-Raum „kubit“ wurde am 2. Mai 03 eröffnet. Dieser wurde von einem 4-köpfigen Team in Eigenregie und der Mithilfe des Flösserplatz-Crew realisiert. Nebst „Gamen“ und „Surfen“ hat der Raum eine Treffpunktfunktion für Jugendliche, welche sonst alleine zu Hause vor dem PC sitzen würden. Zudem werden verschiedenste Aufgaben (z.B. neue Webseite) von den „kubit“- Aktivisten übernommen. Dies führt zum Austausch von Know-how innerhalb des Hauses und führt zur Kommunikation der verschiedensten Gruppen und Personen.
Power FM
Das Jugendradio-Projekt strahlte vom 27. September bis 26. Oktober 03 sein Programm im Mittelland aus. 8 junge Menschen produzierten anlässlich der National -und Ständeratswahlen das 24 Stunden Programm. Mit über 20'000 Zuhörern stiess das Radio auf reges Interesse.
Contact
Photo
Information
Flösserstrasse 7
!ACHTUNG! KEINE BOOKINGS ÜBER Mx3 --> bitte Mail an info@floesserplatz.ch
Aarau