Biographie
«Katzenheim» oszillieren zwischen Aufbruch und Endzeitstimmung, zwischen dem Gefühl der Freiheit und jenem in Vergessenheit zu geraten. Mal treibt das organische Klangkleid in euphorischer Schwerelosigkeit dahin, mal zeichnet es eine utopische Zukunftsvision und geht schliesslich in einem reinigenden Gewitter auf. Darüber oszilliert eine Stimme zwischen «Je m’en fous»-Attitüde und Fragilität und zielt mitten hinein.
Zwar sind Lorenzo Bonati (voc), Patrick Lerjen (git), Simon Rupp (git), Fabian Baer (bass) und Thomas Blanchat (drums) gefühlt schon seit je her auf den Bühnen unterwegs. Mit «Katzenheim» aber haben sie zueinander und Gefallen daran gefunden, Songs im Kollektiv zu schreiben, frei von Vorgaben, Vorbildern und Voreingenommenheit. Es fühlte sich einfach richtig an, den Raum mit Leuten zu teilen, die nach mehr Tiefe, Wahrhaftigkeit und Intensität suchten.
Die Gruppe hat sich live zu einem Geheimtipp gemausert und machte unter anderem im Vorprogramm von Fortuna Ehrenfeld im Gaskessel in Bern oder am Vorstadt Sounds in Zürich von sich reden. Gut möglich, dass 2024 das Jahr von Katzenheim wird, denn im Herbst steht das zweite Album an. Bis dahin lässt die Band weitere Singles von der Leine.
Tag: deutschpop, deutschrock, deutsche musik, deutsch, indie, alternative