Biographie
Erdpol statt Nordpol! In kalten und unruhigen Zeiten wie diesen brauchen wir etwas Sicherheit und Wärme. Musik ist Nahrung für die Seele. Der begnadete Berner Singer/Songwriter Joakim Maeder hat mit Eisbären und Minusgraden nichts am Hut. Zwar kommt er aus der Tradition der New-Wave-Helden New Order und Depeche Mode. Doch paart er die Kühle dieser Vorbilder mit der Wärme seiner Stimme und der Hitze seiner Kompositionen. Erdpol bezeichnet in der Fachsprache den Schutz vor Überspannung durch den Kontakt mit dem Boden. Ein perfektes Bild für das Klanggemälde des jetzt vorliegenden Albums „Grey Sky Town“. Die zehn Tracks schaffen den Spagat zwischen tiefgründigen Lyrics und leichtfüssigen Melodiebögen buchstäblich spielend. Maeder nimmt uns mit auf eine emotionale Reise von Grönland bis zur Furnace Creek Ranch im Death Valley, dem nachweislich heissesten Ort auf dieser Erde. Leben und Tod, Glück und Verdammnis. Zurück bleibt die bekannte Spannung eines angebrochenen Abends, an dem sich jeder fragt, wohin die Reise noch gehen mag. Nach Hause kaum. Weiter durch diese Nacht, die eben erst begonnen hat. Auf der Suche nach unseren Liebsten oder einem neuen Abenteuer. Grau wird Schwarz wird leuchtend hell, Momente voller Sehnsucht und Energie. So einzigartig und vollkommen, dass es beinahe weh tut.